So dann werde ich nun hier meinen ersten Blog-Eintrag erstellen.
Womit sollte man einen Rezepte-Blog wohl besser beginnen können, also mit einem Rezept für Burger? Richtig, mit einem Rezept für Big Kahuna Burger. ^^
Wer Quentin Tarantino Filme schaut, dem dürfte der Name schon über den Weg gelaufen sein. Ob das Rezept selber in irgendeiner Weise von Tarantino stammt, weiß ich nicht, aber um es mit den Worten von Jules Winfield zu sagen: Mhhhh! Das IST ein leckerer Burger!
Rezept für 4 Burger
Für das Burger-Patty
- 500-600g mageres Rindfleisch oder gemischtes Hack wobei der Rind-Anteil um die 70% liegen sollte.
- Teriyaki-Soße
- Salz und Pfeffer
- 85 ml Wasser, lauwarm
- 20 g Butter
- 1/2 EL Trockenhefe
- 1 Ei
- 218 g Mehl
- 20 g Zucker
- 1/2 TL Salz
- Sesam
Für die Soße
- 1 Tasse Zucker, braun
- 1 Tasse Tomatenketchup
- 3 EL Senf
Würzen und Garnieren
- 4 Scheiben Annanas
- 4 Scheiben Käse
- 1 Tomate
- Salat
- 1 Zwiebel + ein wenig Mehl
Zubereitung der Patties
So nun geht es los. Als erstes forme ich die Patties. Dazu benutzt man am Besten eine Hilfsmittel. Ich hab mir zu dem Zweck irgendwann mal eine Burger-Presse besorgt, aber es geht auch ein kleiner Topfdeckel oder eine Form für Nachspeisen etc. Das ganze mit den Händen zu formen ist aber nervig und wird auch nie so schön gleichmäßig. Die Form halte ich vor jedem Patty kurz unter kaltes Wasser und löse die Patties notfalls leicht an einer Seite mit der Kabel an. Dann bekommt man sie leicht aus der Presse.
Ich mache in der Regel Patties mit 100-150g Gewicht.
Ich mache in der Regel Patties mit 100-150g Gewicht.
Jetzt kommen die Patties für eine Halbe Stunde/Stunde in den Kühlschrank. Bitte würzt sie noch nicht, das sie sonst anfangen Wasser abgeben.
Zubereitung der Buns
Kommen wir nun zu den Buns. Früher habe ich mir einfach immer welche beim Supermarkt geholt, aber mit selbst gemachten Brötchen schmecken die Burger noch um einiges Besser. Gekaufte Buns neigen dazu zu zerfallen oder zu viel Soße aufzusaugen. Diese Brötchen behalten ihre Form und haben eine angenehmen Biss. Glaubt mir, ihr wollt nie wieder andere Brötchen.^^
Kommen wir nun zu den Buns. Früher habe ich mir einfach immer welche beim Supermarkt geholt, aber mit selbst gemachten Brötchen schmecken die Burger noch um einiges Besser. Gekaufte Buns neigen dazu zu zerfallen oder zu viel Soße aufzusaugen. Diese Brötchen behalten ihre Form und haben eine angenehmen Biss. Glaubt mir, ihr wollt nie wieder andere Brötchen.^^
Zuerst wird das Mehl in eine große Rührschüssel gesiebt. Ich gebe da in der Regel gleich die Hefe zu mit und siebe die auch durch. Dann kommt Zucker um die Hefe zu füttern, bevor wir sie abmurksen und Salz für den Geschmack. Dazu noch ein kleines Ei. Gebt nicht alles Wasser auf einmal dazu, damit er nicht zu Flüssig ist. Nun wird das ganze ordentlich durchgeknetet. Ob mit der Maschine oder per Hand ist euch überlassen. Hefe mag es warm so um die 28-32°C. Gute Erfahrungen habe ich gemacht, wenn ich den Herd auf 50° stelle und kurz anheize. Dann kommt der zugedeckte in den Ofen und bleibt da für ca. 1h. Denkt auf jeden Fall dran, den Herd wieder auszumachen, Hefe stirbt ab 45°. Wirklich nur anheizen.
Der Teig sollte nach 1h etwa doppelt so groß sein. Der kommt nun auf eine bemehlte Fläche und wird noch mal geknetet. Den teig dabei nicht umdrehen und am Besten immer mit den Handballen kneten.
Der Teig sollte nach 1h etwa doppelt so groß sein. Der kommt nun auf eine bemehlte Fläche und wird noch mal geknetet. Den teig dabei nicht umdrehen und am Besten immer mit den Handballen kneten.
Nun wird der Teig in vier gleich große Teile zerlegt. Ganz wichtig ist das Schleifen der Brötchen, damit sie gleichmäßig aufgehen. Dazu legt ihr die Teigkugeln auf eine Arbeitsfläche, legt die Hand drauf, stabilisiert mit dem Daumen und rotiert die Kugeln. Dabei formt ihr die Hand zu einer Hohlhand. Es ist schwer zu erklären, aber man merkt, dass der Teig sich dabei verändert. er wird dabei deutlich Fester. Ihr könnte es auch erstmal mit Zwei Händen versuchen und die Teigkugel zwischen beiden Handflächen rotieren.
Haben die Kugeln nur genug Spannung, legt ihr sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blecht und drückt sie ein wenig platt. Sie sollen ja keine kugligen Brötchen werden, sonder eher zylinder-Förmige Patties. ;)
Nun werden sie leicht mit Wasser angefeuchtet und mit Sesam bestreut. Ich drücke ihn dann immer noch ein wenig fest. Jetzt lassen wir die Patties auch noch mal für eine halbe Stunde/Stunde gehen.
Anschließend werden sie bei 180° auf mittlerer Schiene gebacken bis sie Goldbraun sind.
Nun nehmt ihr sie aus dem Ofen, deckt sie ab und lasst sie auskühlen. Dadurch bleiben sie schön weich.
Die Spezialsoße
Ihr nehmt die Tasse (eine kleine Tasse, keine großen Kaffepötte ;)) Zucker und schüttet sie in einen Kochtopf. Das ganze wird nun auf der Herdplatte gechmolzen. Gut aufpassen und nicht anbrennen lassen!
Ist der Zucker flüssig kommt Tomatenketchup und der Senf dazu. Alles gut durch rühen und von der Herdplatte nehmen.
Die Röstzwiebeln
Ich bin kein großer Fan von rohen Zwiebeln und verarbeite daher die Zwiebel zu Röstziebeln. Das kann aber natürlich jeder halten wie er will.
Die Zwiebeln schneide ich in Ringe, und wende sie in Mehl. Nun kommt Butter und ein wenig Öl in die Pfanne. Die Herdplatte nicht auf volle Leistung stellen, sonst verbrennen die Zwiebeln schnell. Die Zwiebeln nun langsam bräunen lassen. Zwischendurch vorsichtig wenden. Anchließend werden sie aus dem Fett genommen und kommen auf ein Backblech, dass ihr vorher mit Küchenpapier ausgelegt habt. Die werden dann bei 180° ein wenig geröstet. Sinnvollerweise macht man das gleich zusammen mit den Brötchen.
Mann kann übrigens auch gleich ein wenig mehr machen. In einem Luft dichten Behälter halten die ein paar Tage.
Mann kann übrigens auch gleich ein wenig mehr machen. In einem Luft dichten Behälter halten die ein paar Tage.
Burger-Time!
Ich weiß, dass war jetzt viel Vorbereitungszeit, aber es lohnt sich. Glaubt mir. :)
Die Patties werden nun von beiden Seiten mit Teriyaki-Soße beträufelt. Sie sollen nicht schwimmen, nur ein wenig. ;)
Salzen und Pfeffern mache ich meist erst nach dem Braten. Lasst die Teriyaki-Soße ein wenig einziehen.
Stellt nun die anderen Zutaten bereit:
Die Brötchen werden entweder auch in einer Pfanne und mit auf den Grill gelegt und von einer Seite getoastet. Das ist wichtig, damit die Soßen nicht zu doll einziehen, abgesehen davon, dass es noch mal besser schmeckt.^^
- Salat in Streifen schneiden
- Tomaten in Scheiben scheiden
- Bei frischer Ananas Scheiben schneiden oder einfach welche aus der Dose nehmen.
- Käse in Scheiben schneiden oder halt auch welche aus der Packung. Wichtig ist ein Käse der schön verläuft und keine Fäden zieht. Cheddar bietet sich an. Wobei wir auch schon Gauda und Maasdamer genommen haben.
- Die abgekühlten Brötchen aufschneiden und beide Hälften dünn mit Butter bestreichen.
Die Brötchen werden entweder auch in einer Pfanne und mit auf den Grill gelegt und von einer Seite getoastet. Das ist wichtig, damit die Soßen nicht zu doll einziehen, abgesehen davon, dass es noch mal besser schmeckt.^^
Lasst erst einmal eine Seite ordentlich braten. Fleisch egal welches sollte niemals zu oft gewendet werden, sonst wird es trocken. Am besten sind die Burger wenn sie innen noch leicht rosa sind. Ich lasse sie dazu meist so lange auf einer Seite liegen, bis man auf der Oberfläche erkennen kann, dass sie langsam anfängt zu garen. Dann drehe ich die Burg rum, und Salze und Pfeffer sie kräftig und lege eine Scheibe Käse drauf. Ab besten kommt nun ein Deckel oder ein großer Teller auf die Pfanne, damit der Käse verlaufen kann. Dann können die Burger aus der Pfanne. Wer mag kann auch die Ananas ein wenig anbraten. Alternativ legt man sie auch auf das Patty und oben drauf den Käse.
Auf die untere Brötchenhälfte kommt nun ein Klecks der Spezialsoße, darauf Salat, dann das Patty, die Ananas, die Tomaten, die Röstzwiebeln und noch einmal Soße.
Guten Appetit. :)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen